Meditation

Im Inneren liegt unsere Kraft

Meditation

Meditieren schenkt heitere Gelassenheit - der burmesische Buddha hat sie schon!

„Für das Erwachen des Herzens sind die Bedingungen immer gut genug.“
Jack Kornfield, Weisheit des mittleren Weges

Um das Meditieren ranken sich viele Mythen. Dennoch ist es einfach und muss weder asketisch noch schmerzvoll sein, um die Kraft, die wir daraus schöpfen können, zu erfahren.

Es ist – ob alleine oder in der Gruppe – eine Begegnung mit uns selbst.
Das Wichtigste, was wir brauchen, sind eine Portion Neugierde und die Entscheidung anzufangen.

Meditation ist sowohl eine spirituelle Übung als auch eine Entspannungsmethode, deren Wirksamkeit mittlerweile auch wissenschaftlich nachgewiesen ist.

Meditation als Entspannungsmethode

Für einen Moment steigen wir aus dem Alltag aus und wenden unsere Aufmerksamkeit von der äußeren Welt nach innen. Wir beobachten, wie der Atem fließt, nehmen unseren Körper wahr und kommen zur Ruhe. Das alleine trägt zur Entspannung von Körper und Geist bei.

Meditation als spirituelle Praxis

Meditierende Ente vor einem Mülleimer.
Meditieren geht immer

Als spirituelle Praxis eröffnet uns die regelmäßige Meditation die Möglichkeit, Einsichten und Erkenntnisse über die Natur unseres Geistes zu gewinnen. Einfache Übungen stärken die Konzentration und das reine Beobachten unserer Gedanken und Emotionen zeigt uns, wie sie entstehen, wodurch sie wachsen und wie sie losgelassen werden können.
So verstehen wir immer mehr, weshalb uns Manches aus der Mitte bringt und wie wir wieder zurückfinden.

Meditation und Alltag ergänzen sich

Diese Erkenntnisse fließen in unser tägliches Leben ein.
Meditation ist also nichts Lebensfremdes, sondern gibt uns im Gegenteil die Gelegenheit, den Teil in uns zu entdecken und ihm Ausdruck zu verleihen, der sonst wenig Raum bekommt. Mit fortschreitender Praxis entsteht eine fließende und natürliche Wellenbewegung: Das eine nehmen wir mit in die Meditation und beleuchten es durch unsere Aufmerksamkeit. Die daraus gewonnene Erkenntnis fließt in das Alltagsleben ein und stärkt unsere Präsenz und Lebendigkeit.

Ein stetiges Wachsen und Entwickeln. Das ist auch die Übersetzung des Pali-Wortes bhavana für Meditation.

Den Schleier lüften – Innehalten statt suchen

Der tibetische Meditationslehrer Namkhai Norbu beschreibt den Prozess als „das Erkennen und die Stabilisierung der Erkenntnis der ursprünglich vollkommenen Natur des Geistes“. Das hört sich kompliziert an. Wesentlich ist jedoch die Aussage, dass es nicht darum geht, irgendetwas Fernliegendes hart erarbeiten zu müssen, sondern etwas, was bereits da ist, wieder wahrzunehmen und es von dem zu befreien, was es zurzeit verdeckt.

Schwert der Erkenntnis

Deshalb heißt es auch, dass Meditation den „Schleier hebt“, oder wie Dan Millman es in „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ poetisch beschreibt: „Mit dem Schwert der Erkenntnis werden die Schleier der Illusion durchtrennt“.
Ich finde, das macht das Ganze entspannter: Es wird nachvollziehbar und logisch, dass wir nach innen gucken und lauschen, statt in der Welt herumzurennen und danach zu suchen.

Hinter dem Schleier – Loslassen statt anhaften

Was können wir entdecken?

Beständiges und Vergängliches

Gedanken, Emotionen und Sinneserfahrungen zum Beispiel sind vergänglich. Halten wir an ihnen fest und identifizieren uns mit ihnen, leiden wir. In der Meditation nehmen wir ihr Kommen und Gehen einfach wahr und erkennen dadurch schrittweise, dass wir unsere Gedanken und Emotionen nicht sind und befreien uns darüber von dem zwanghaften Konstruieren immer neuer Geschichten. Die daraus gewonnene Kraft steht uns dann zur Verfügung, die tiefere Natur unseres Menschseins – das Beständige – wahrnehmen zu können.
Dadurch sind wir immer echter mit dem jetzigen Moment verbunden – da, wo alles Leben sich ereignet.

Was bewirkt es?

  • Entspannt Körper und Geist
  • Stärkt das Immunsystem
  • Mindert Stress, Anspannung und negative Gefühle
  • Trägt zu Gelassenheit und innerer Ruhe bei
  • Verbessert die Konzentration
  • Hilft, sich in schwierigen Zeiten zu zentrieren

… zurzeit ohne konkrete Termine.